Radnetzplaner Mecklenburg-Vorpommern

Gutspark Wesselstorf

Adresse

Wesselstorf 21
18195 Selpin
Telefon: 03820568902
E-Mail: buchung@gutshauswesselstorf.de
Website:

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Weitere Informationen

Ein heute noch bzw. wieder erlebbarer gestalterischer Höhepunkt ist die Sichtachse auf der Südseite des Hauses über den Teich auf eine Anhöhe, den sogenannten Schlossberg.

dsc_0972 - Vom Schlossberg ...

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Seit 1998 befinden sich das Gutshaus, die verbliebenen Wirtschaftsgebäude und wesentliche Teile des Parks wieder in Privatbesitz. Der heutige Besitzer hat in den letzten Jahren viel Arbeit und Engagement in Haus und Gutspark investiert, so dass heute das Gutshaus mit seinen charmanten Ferienwohnungen und der historische Park wieder erlebbar sind.

Der rund 10 Hektar große Gutspark läßt auch heute noch seine einstige Struktur und Nutzung gut erkennen:

Entsprechend der damaligen Mode wurde durch Pflanzung zahlreicher Bäume, insbesondere Eichen, Linden, Buchen, Eschen, Lärchen und einiger Nadelbäume – als Kontrast insbesondere im Winter – ein englischer Landschaftspark angelegt. Von der ehemals formalen barocken Parkanlage mit rechteckigen Parterres, terrassierten Beeten und sternförmigen Wegen („Jagdstern“) ist heute nur noch eine Allee erhalten, welche vom Haus am Rande des Parks entlang zum Flüsschen Polchow führt und mit Hilfe des Landschaftspflegeverbandes „Mecklenburger Agrarkultur“ und mit Fördermitteln der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern wieder aufgepflanzt werden konnte.

Auch der ovale Teich auf der Südseite des Hauses hatte im 18. Jahrhundert die Form eines rechteckigen Wasserbassins. Eine besondere Attraktion des Landschafsparks waren die – derzeit leider noch verlandeten – unter Nutzung der Polchow und der Topographie angelegten Wassergräben, über welche Brücken führten, von denen eine noch heute erhalten ist. Zudem war der Bachlauf der Polchow mit Findlingen aufgestaut, um so die Anmutung eines kleinen Wasserfalls zu schaffen. Erwähnenswert sind noch die Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts in Mode gekommenen exotischen Bäume, die meist aus Nordamerika eingeführt worden waren, wie Douglasien, Hickory, Tulpenbaum (Liriodendron), Scheinzypressen und Platanen.

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