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Schloss und Gutshofanlage Ludwigsburg

Adresse

Schlosshof 1-4
17509 Ludwigsburg
Telefon: +4903835260324
Telefax: +493835260325
E-Mail: SchlossLudwigsburgVorp@gmx.de
Website:

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Weitere Informationen

Das Renaissanceschloss Ludwigsburg wurde 1577 - 1592 als Witwensitz für Hedwig Sophie von Pommern-Wolgast errichtet. Nach ihrem Tod 1631 wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es 1810 an den Greifswalder Kaufmann Weissenborn veräußert wurde.

blumen-vor-der-schlossanlage-autor-tvv-bock - Blumen vor der Schlossanlage Ludwigsburg

blumen-vor-der-schlossanlage-autor-tvv-bock - Blumen vor der Schlossanlage Ludwigsburg

Nach der Enteignung der Familie Weissenborn im Jahr 1945 verfiel das Anwesen durch mangelnde Instandhaltung zusehends. Seit 1998 bemüht sich der Förderverein "Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg e. V". in Zusammenarbeit mit der Familie Weissenborn um den Wiederaufbau der Schlossanlage. Viermal im Jahr findet der Ludwigsburger "Kräuter- und Räuchermarkt" mit Kunsthandwerkern statt. In der Saison können wechselnde Kunstausstellungen, künstlerische Veranstaltungen, Lesungen und Konzerte besucht werden. Eine Besichtigung der Anlage (Kräutergarten) ist immer möglich. Die Ausstellung zur Schlossgeschichte steht dem Besucher täglich zwischen 8.30 und 14.30 Uhr offen. Im Rahmen einer Schlossführung kann in dieser Zeit die ständige Ausstellung zu Friedrich August von Klinkowström - dem Romantiker aus Ludwigsburg - besichtigt werden. Schlossführungen z. Zt. nur per telefonischer Anmeldung - Sa./ So. nur nach Vereinbarung.

Route der Norddeutschen Romantik - Schloss Ludwigsburg - Die Heimat Klinkowströms

1776 wurde das Gut und Schloss Obristleutnant durch Friedrich Ernst Sebastian von Klinkowström übernommen. Sein Sohn Friedrich August von Klinkowström wurde hier am 31. August 1778 als zweites von elf Kindern geboren. Im nebenliegenden Ort Kemnitz wurde von Klinkowström im September 1778 getauft. Er hatte zehn Geschwister und erhielt schon früh Förderung im Zeichnen. Auf Wunsch seines Vaters begann er mit 14 Jahren eine Karriere im preußischen Militär, die er allerdings vorzeitig beendete, um sich danach seiner künstlerischen Begabung zu widmen. Sein Freund Caspar Friedrich unterstützte ihn dabei. Mit ihm ging von Klinkowström wenig später nach Dresden, kehrte aber 1806 wieder nach Ludwigsburg zurück. Nur zwei Jahre später verließ er seinen Heimatort, um zu reisen. In Wien arbeitete er schließlich als Pädagoge bis er 1835 dort starb.

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