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Riesenberg - Großsteingrab Nobbin

Adresse

18556 Nobbin

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Das Großsteingrab Nobbin liegt zwischen Altenkirchen und Putgarten. Mit etwa 34 Metern Länge hat es schon den berühmten Uferpfarrer Kosegarten fasziniert und zahlreiche Künstler der Romantik auf die Insel gelockt. Caspar David Friedrich hat einige Skizzen der Rügener Megalithgräber angefertigt und auch Carl Gustav Carus diente das Nobbiner Grab als ein Motiv für ein Gemälde.

GSG Nobbin - beachtliche Findlinge aus der Jungsteinzeit Rügens

GSG Nobbin - beachtliche Findlinge aus der Jungsteinzeit Rügens

Die aus Findlingen errichtete ca. 34 x 11-18 m große Megalithanlage stammt aus der Jungsteinzeit Rügens. Sie besteht aus zwei trapezförmigen Steinreihen mit zwei stattlichen teils 3 m hohen Wächtersteinen und zwei Grabkammern als Besonderheit. In den 1960er Jahren konnten bei Ausgrabungen drei querschneidende Pfeilspitzen, eine Klinge, einige Gefäßscherben und wenige Knochenfragmente als jungsteinzeitliche Funde geborgen werden. Aufsehenerregend war der Fund einer arabischen Münze, ein omajadischer Dirham, sowie einer eisenzeitlichen Urne als Nachbestattung in einer der Grabkammern, die u. a. ein Fibel- und Messerrest enthielt. Die Münze, aber auch die geborgene Keramik vom Südteil des Grabes datieren in die Slawenzeit.

Vom Großsteingrab erstreckt sich ein malerischer Blick auf die Strände an der Tromper Wiek und auf die Halbinsel Jasmund.

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