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Großsteingrab Dwasieden

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18546 Sassnitz

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Unweit des ehemaligen Schlosses Dwasieden ist eines jener Großsteingräber zu entdecken, die schon den Maler Caspar David Friedrich fasziniert haben. Er hat dieses Grab im Jahre 1806 in Zeichnungen und Skizzen festgehalten. Der so genannte Großdolmen von Dwasieden ist eine Megalithanlage der Trichterbecherkultur und entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr.

Dwasieden - Hünengrab Dwasieden aus der Zeit 3500 - 2800 v. Chr.

Dwasieden - Hünengrab Dwasieden aus der Zeit 3500 - 2800 v. Chr.

Das Dwasiedener Hünengrab gilt mit einer Länge von etwa 35 m, zwei großen Wächtersteinen und einem trapezförmigen Hünenbett als besonders imposant. 1970 wurden bei Ausgrabungen einige historische Funde, unter anderem Bernsteinperlen, Beile, Keramikscheiben und Pfeilspitzen, entdeckt. Dieses Fundspektrum gilt für Megalithgräber als typisch und legt eine Einordnung in die Trichterbecherkultur (3300-2400 v. Chr.) nahe. Als Besonderheit des Grabes gelten die am Wächterstein eingearbeiteten Näpfchen, die bis heute viele Forschungsfragen offen lassen.

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